18. Januar 2012
Workshopreihe „Anlagenmanager für Produktionsverantwortliche in KMUs“ startet im April
Zentraler Bestandteil für die Implementierung eines schlanken Produktionssystems ist der Aufbau von Mitarbeiterfähigkeiten. Insbesondere die Produktionsverantwortlichen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein, da Sie gefordert sind, im Unternehmen ein breites Fach- und Methodenwissen aufzubauen. Aufgrund der positiven Resonanz unserer bisherigen Weiterbildungsangebote für mittelständische Unternehmen in der Prozesslernfabrik CiP, bieten wir für diese Zielgruppe erneut die Workshopreihe „Anlagenmanager für Produktionsverantwortliche in KMUs“ an.
Das bewährte Konzept orientiert sich dabei an der aktuellen Ausbildung zum "Fließfertigungsmanager": In 6 jeweils halbtägigen Workshops lernen die Teilnehmer Schritt für Schritt, wie sie Anlagen und Produktionssysteme effektiv gestalten und überwachen und wie Ihr Qualitätsmanagement bestmöglich nutzen können. Jeder Workshop besteht sowohl aus Theorie-Inhalten, die im Schulungsraum vermittelt werden, als auch in der praktischen Anwendung des Gelernten in der Prozesslernfabrik CiP. Die Fokusbereiche der einzelnen Module können Sie dem Info-Flyer entnehmen.

Die Ausbildung zum „Anlagenmanager“ beginnt mit dem ersten Workshop am
Dienstag, den 3. April 2012 von 14 bis 18 Uhr.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Weiterbildungsangebot durch den „Qualifizierungsscheck“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) zu 50% gefördert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qualifizierungsschecks.de. Wichtig: Wenn Sie die Förderung wahrnehmen wollen, muss der ausgefüllte Qualifizierungsscheck unbedingt mindestens zwei Wochen vor Beginn des ersten Workshops am Institut vorliegen!

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Seifermann unter seifermann@ptw.tu-darmstadt.de oder unter der Telefon-Nr. (06151) 16-75305 jederzeit gerne zur Verfügung.
Zentraler Bestandteil für die Implementierung eines schlanken Produktionssystems ist der Aufbau von Mitarbeiterfähigkeiten. Insbesondere die Produktionsverantwortlichen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein, da Sie gefordert sind, im Unternehmen ein breites Fach- und Methodenwissen aufzubauen. Aufgrund der positiven Resonanz unserer bisherigen Weiterbildungsangebote für mittelständische Unternehmen in der Prozesslernfabrik CiP, bieten wir für diese Zielgruppe erneut die Workshopreihe „Anlagenmanager für Produktionsverantwortliche in KMUs“ an.
Das bewährte Konzept orientiert sich dabei an der aktuellen Ausbildung zum "Fließfertigungsmanager": In 6 jeweils halbtägigen Workshops lernen die Teilnehmer Schritt für Schritt, wie sie Anlagen und Produktionssysteme effektiv gestalten und überwachen und wie Ihr Qualitätsmanagement bestmöglich nutzen können. Jeder Workshop besteht sowohl aus Theorie-Inhalten, die im Schulungsraum vermittelt werden, als auch in der praktischen Anwendung des Gelernten in der Prozesslernfabrik CiP. Die Fokusbereiche der einzelnen Module können Sie dem Info-Flyer entnehmen.

Die Ausbildung zum „Anlagenmanager“ beginnt mit dem ersten Workshop am
Dienstag, den 3. April 2012 von 14 bis 18 Uhr.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Weiterbildungsangebot durch den „Qualifizierungsscheck“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) zu 50% gefördert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qualifizierungsschecks.de. Wichtig: Wenn Sie die Förderung wahrnehmen wollen, muss der ausgefüllte Qualifizierungsscheck unbedingt mindestens zwei Wochen vor Beginn des ersten Workshops am Institut vorliegen!

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Seifermann unter seifermann@ptw.tu-darmstadt.de oder unter der Telefon-Nr. (06151) 16-75305 jederzeit gerne zur Verfügung.
08. September 2011
Prozesslernfabrik CiP nach DIN ISO 9001 zertifiziert
Das Thema Qualität ist gerade im Bereich der universitären Forschung und des Wissenstransfers von herausragender Bedeutung. Wichtig ist daher ein umfassendes Qualitätsverständnis zu schaffen und die prozessimmanente Qualität zu steigern. Ein effektives Qualitätsmanagementsystem ist aus diesem Grunde maßgeblich für den Erfolg von Forschungsprojekten und Schulungsveranstaltungen. Von Anfang an stand das Thema Qualität im Mittelpunkt der Leistungserstellung des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen an der TU Darmstadt und der zugehörigen Prozesslernfabrik CiP. Nur Forschungsprojekte und Schulungsveranstaltungen bester Qualität führen schließlich auch bei den Kunden des Instituts zu höchster Zufriedenheit.
Im Juli 2011 schließlich führte die Zertifizierungsgesellschaft CertEuropA ein Audit des Qualitätsmanagementsystems der Forschungsgruppe CiP an der TU Darmstadt durch.
Über die anschließende Verleihung des ISO 9001:2008-Zertifikats freuten sich besonders der Institutsleiter, Professor Dr.-Ing. Eberhard Abele und die Mitarbeiter der Forschungsgruppe CiP, deren hoher Anspruch in Sachen Qualität dadurch bestätigt wurde.
Das Thema Qualität ist gerade im Bereich der universitären Forschung und des Wissenstransfers von herausragender Bedeutung. Wichtig ist daher ein umfassendes Qualitätsverständnis zu schaffen und die prozessimmanente Qualität zu steigern. Ein effektives Qualitätsmanagementsystem ist aus diesem Grunde maßgeblich für den Erfolg von Forschungsprojekten und Schulungsveranstaltungen. Von Anfang an stand das Thema Qualität im Mittelpunkt der Leistungserstellung des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen an der TU Darmstadt und der zugehörigen Prozesslernfabrik CiP. Nur Forschungsprojekte und Schulungsveranstaltungen bester Qualität führen schließlich auch bei den Kunden des Instituts zu höchster Zufriedenheit.
Im Juli 2011 schließlich führte die Zertifizierungsgesellschaft CertEuropA ein Audit des Qualitätsmanagementsystems der Forschungsgruppe CiP an der TU Darmstadt durch.
Über die anschließende Verleihung des ISO 9001:2008-Zertifikats freuten sich besonders der Institutsleiter, Professor Dr.-Ing. Eberhard Abele und die Mitarbeiter der Forschungsgruppe CiP, deren hoher Anspruch in Sachen Qualität dadurch bestätigt wurde.
19. Juli 2011
Sequenzfertigung als produktive Alternative zur flexiblen Produktion identifiziert
Best Practice Day 2011 mit Vertiefungsworkshop in Prozesslernfabrik CiP
Um den zunehmenden Forderungen nach mehr Flexibilität in der Zerspanung nachzukommen, werden zahlreiche Lösungsansätze kontrovers diskutiert. Neben der Variantenflexibilität spielt hierbei – nicht nur in Krisenzeiten – insbesondere die Mengenflexibilität, d.h. die schnelle Reaktion auf Nachfrageschwankungen, eine entscheidende Rolle – ohne dabei auf Lager zu produzieren. Eine Alternative bieten hier Maschinenkonzepte zur Sequenzfertigung mit einfachen, kostengünstigen Maschinen sowie der Verwendung intelligenter Vorrichtungen und Hilfsmittel durch Einfachautomatisierung (Low Cost Intelligent Automation, „LCIA“). Aufgrund der geringeren Investitionshöhe können Minderauslastungen einzelner Maschinen kurzzeitig erlaubt werden, da die Reduktion der Durchlaufzeiten eine höhere strategische Bedeutung einnimmt.
Aus diesem Grund fand im Rahmen des diesjährigen Best Practice Days der Staufen AG ein Vertiefungsworkshop zum Thema Sequenzfertigung in der Prozesslernfabrik CiP statt. Begleitet von den beiden Referenten Frank Krause (Staufen AG, Leiter Kompetenzentwicklung) und Sven Bechtloff (PTW/CiP, Wissenschaftlicher Mitarbeiter) erlebten die Teilnehmer in zahlreichen Theorievorträgen und Praxisübungen, wie eine Sequenzfertigung wirtschaftlich betrieben werden kann und welche Herausforderungen bei der Einführung gelöst werden müssen.

Zu Beginn fanden die Teilnehmer eine Werkstattfertigung vor
Ausgangslage der Praxisübungen in der Prozesslernfabrik war eine Werkstattfertigung, die es von den Teilnehmern abzutakten galt. Wichtigste Bezugsgröße war hierbei der Kundentakt, um Überproduktion auszuschließen. Nach einer kurzen Anpsassung der Layouts konnte anschließend die optimierte Lösung in Sequenzfertigung beobachtet und standardisiert werden.

Durch Teilnehmer ausgetaktete Arbeitsinhalte ermöglichen Sequenzfertigung
Höhepunkt der Veranstaltung war ein Praxisbeispiel der Fischer System-Mechanik GmbH, deren Inhaber Reinhold Fischer seit mehreren Jahren seine Produktion erfolgreich in Sequenzfertigung betreibt und durch zahlreiche Anekdoten aus dem Praxisalltag das Thema für die Teilnehmer noch greifbarer machte. Abgerundet wurde der Workshoptag mit den beiden Themen Low Cost Intelligent Automation und Produktgestaltung, die einen wichtigen Beitrag für einen ganzheitlichen Wandel hin zur Sequenzfertigung leisten.
Der Erfolg des Workshops unterstreicht die Bedeutung des Themenfeldes Sequenzfertigung und motiviert die beiden Veranstalter Staufen AG und PTW im Rahmen ihrer Kooperation die Aktivitäten weiter voranzutreiben.
Best Practice Day 2011 mit Vertiefungsworkshop in Prozesslernfabrik CiP
Um den zunehmenden Forderungen nach mehr Flexibilität in der Zerspanung nachzukommen, werden zahlreiche Lösungsansätze kontrovers diskutiert. Neben der Variantenflexibilität spielt hierbei – nicht nur in Krisenzeiten – insbesondere die Mengenflexibilität, d.h. die schnelle Reaktion auf Nachfrageschwankungen, eine entscheidende Rolle – ohne dabei auf Lager zu produzieren. Eine Alternative bieten hier Maschinenkonzepte zur Sequenzfertigung mit einfachen, kostengünstigen Maschinen sowie der Verwendung intelligenter Vorrichtungen und Hilfsmittel durch Einfachautomatisierung (Low Cost Intelligent Automation, „LCIA“). Aufgrund der geringeren Investitionshöhe können Minderauslastungen einzelner Maschinen kurzzeitig erlaubt werden, da die Reduktion der Durchlaufzeiten eine höhere strategische Bedeutung einnimmt.
Aus diesem Grund fand im Rahmen des diesjährigen Best Practice Days der Staufen AG ein Vertiefungsworkshop zum Thema Sequenzfertigung in der Prozesslernfabrik CiP statt. Begleitet von den beiden Referenten Frank Krause (Staufen AG, Leiter Kompetenzentwicklung) und Sven Bechtloff (PTW/CiP, Wissenschaftlicher Mitarbeiter) erlebten die Teilnehmer in zahlreichen Theorievorträgen und Praxisübungen, wie eine Sequenzfertigung wirtschaftlich betrieben werden kann und welche Herausforderungen bei der Einführung gelöst werden müssen.

Zu Beginn fanden die Teilnehmer eine Werkstattfertigung vor
Ausgangslage der Praxisübungen in der Prozesslernfabrik war eine Werkstattfertigung, die es von den Teilnehmern abzutakten galt. Wichtigste Bezugsgröße war hierbei der Kundentakt, um Überproduktion auszuschließen. Nach einer kurzen Anpsassung der Layouts konnte anschließend die optimierte Lösung in Sequenzfertigung beobachtet und standardisiert werden.

Durch Teilnehmer ausgetaktete Arbeitsinhalte ermöglichen Sequenzfertigung
Höhepunkt der Veranstaltung war ein Praxisbeispiel der Fischer System-Mechanik GmbH, deren Inhaber Reinhold Fischer seit mehreren Jahren seine Produktion erfolgreich in Sequenzfertigung betreibt und durch zahlreiche Anekdoten aus dem Praxisalltag das Thema für die Teilnehmer noch greifbarer machte. Abgerundet wurde der Workshoptag mit den beiden Themen Low Cost Intelligent Automation und Produktgestaltung, die einen wichtigen Beitrag für einen ganzheitlichen Wandel hin zur Sequenzfertigung leisten.
Der Erfolg des Workshops unterstreicht die Bedeutung des Themenfeldes Sequenzfertigung und motiviert die beiden Veranstalter Staufen AG und PTW im Rahmen ihrer Kooperation die Aktivitäten weiter voranzutreiben.
14. Juni 2011
Gründung der europäischen Lernfabrik-Initiative am 20.Mai 2011 in der Prozesslernfabrik CiP in Darmstadt
Vertreter bedeutender europäischer produktionstechnischer Institute gründeten am 20.Mai.2011 im Rahmen der ersten internationalen Lernfabrikkonferenz in Darmstadt die „Initiative on European Learning Factories“.
Die Initiative strebt neben einem Wissens- und Erfahrungsaustausch, sowie einer nachhaltigen Integration von Forschung und Lehre, die Verbesserung der Ausbildung von Studieren-den, Experten und Managern aus der Industrie durch Etablierung von Standards und Nutzung der Stärken aller beteiligten Partner an.

Im Rahmen der „Initiative on European Learning Factories“ kann somit auf ein europäisches Expertennetzwerk mit einem breit gefächerten Know-How im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie angewandter Forschung zurückgegriffen werden. Es ermöglicht darüber hinaus einen intensiven Erfahrungsaustausch und trägt zur Qualitätssteigerung aller Lernfabriken bei. Begleitet wird der Aufbau durch zahlreiche Forschungsprojekte mit dem Ziel, Lernfabriken, deren Teilbereiche und handlungsorientierten Lernszenarien weiterzuentwickeln.
v.l.n.r: Professor Laszlo Monostori, Professor Wilfried Sihn, Professor Friedrich Bleicher, Professorin Vera Hummel, Professor Kurt Matyas, Professor Eberhard Abele, Dr. Thomas Lundholm, Dr. Dimitris Mavrikios, Christian Morawetz, Professor Ivica Veza, Professor Toma Udiljak, Jan Cachay, Professor Bengt Lindberg.
Prof. Eberhard Abele (6.v.l) Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) Technische Universität Darmstadt wurde zum Präsidenten und Prof. Wilfried Sihn (2.v.l.) Institut für Managementwissenschaften Technische Universität Wien wurde zum Vizepräsidenten für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Vertreter bedeutender europäischer produktionstechnischer Institute gründeten am 20.Mai.2011 im Rahmen der ersten internationalen Lernfabrikkonferenz in Darmstadt die „Initiative on European Learning Factories“.
Die Initiative strebt neben einem Wissens- und Erfahrungsaustausch, sowie einer nachhaltigen Integration von Forschung und Lehre, die Verbesserung der Ausbildung von Studieren-den, Experten und Managern aus der Industrie durch Etablierung von Standards und Nutzung der Stärken aller beteiligten Partner an.

Im Rahmen der „Initiative on European Learning Factories“ kann somit auf ein europäisches Expertennetzwerk mit einem breit gefächerten Know-How im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie angewandter Forschung zurückgegriffen werden. Es ermöglicht darüber hinaus einen intensiven Erfahrungsaustausch und trägt zur Qualitätssteigerung aller Lernfabriken bei. Begleitet wird der Aufbau durch zahlreiche Forschungsprojekte mit dem Ziel, Lernfabriken, deren Teilbereiche und handlungsorientierten Lernszenarien weiterzuentwickeln.
v.l.n.r: Professor Laszlo Monostori, Professor Wilfried Sihn, Professor Friedrich Bleicher, Professorin Vera Hummel, Professor Kurt Matyas, Professor Eberhard Abele, Dr. Thomas Lundholm, Dr. Dimitris Mavrikios, Christian Morawetz, Professor Ivica Veza, Professor Toma Udiljak, Jan Cachay, Professor Bengt Lindberg.
Prof. Eberhard Abele (6.v.l) Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) Technische Universität Darmstadt wurde zum Präsidenten und Prof. Wilfried Sihn (2.v.l.) Institut für Managementwissenschaften Technische Universität Wien wurde zum Vizepräsidenten für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
24. Mai 2011
Erste Internationale Lernfabrikkonferenz am 19.05.2011 in Darmstadt
Über 100 Experten diskutieren zum Thema Lernfabriken
Am 19. Mai fand die erste Lernfabrikkonferenz an der Technischen Universität Darmstadt statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professor Abele. Der Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Werkzeugmaschinen und Technologie (PTW) stellte die Prozesslernfabrik vor und erläuterte zukünftige Herausforderungen bei der Gestaltung von Lernfabriken.
Professor Abele eröffnet die Konferenz
Danach folgten weitere Vorträge aus Forschung und Industrie, in der die Experten neueste Erkenntnisse zu Lernfabrikkonzepten sowie aktuelle Ansatzpunkte für organisationales Lernen vorstellten. Als Unternehmen waren Bosch, Daimler, Festo und mit jeweils einem Vortrag vertreten. Professoren von den TUs Wien und München zeigten ihren aktuellen Stand bezüglich der Umsetzung von Lernfabriken.
Die Inhalte stießen bei den über 100 Teilnehmern auf großes Interesse und führten zu spannenden Diskussionen zwischen Experten und Teilnehmern.
Professor Abele in der Diskussion mit Konferenzteilnehmern
Der Tag wurde durch einen Besuch der Prozesslernfabrik CiP am PTW abgerundet. In einer Führung durch das Produktionsumfeld wurde das Didaktikkonzept vorgestellt und die Teilnehmer konnten die Fabrik in Betrieb erleben.
Besucher in der Prozesslernfabrik CiP
Das Team der Prozesslernfabrik freut sich, dass die Veranstaltung bei den Teilnehmern auf so positive Resonanz gestoßen ist.
Die zweite Lernfabrikkonferenz findet am 10. Mai 2012 an der Technischen Universität Wien statt.
Über 100 Experten diskutieren zum Thema Lernfabriken
Am 19. Mai fand die erste Lernfabrikkonferenz an der Technischen Universität Darmstadt statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professor Abele. Der Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Werkzeugmaschinen und Technologie (PTW) stellte die Prozesslernfabrik vor und erläuterte zukünftige Herausforderungen bei der Gestaltung von Lernfabriken.
Professor Abele eröffnet die KonferenzDanach folgten weitere Vorträge aus Forschung und Industrie, in der die Experten neueste Erkenntnisse zu Lernfabrikkonzepten sowie aktuelle Ansatzpunkte für organisationales Lernen vorstellten. Als Unternehmen waren Bosch, Daimler, Festo und mit jeweils einem Vortrag vertreten. Professoren von den TUs Wien und München zeigten ihren aktuellen Stand bezüglich der Umsetzung von Lernfabriken.
Die Inhalte stießen bei den über 100 Teilnehmern auf großes Interesse und führten zu spannenden Diskussionen zwischen Experten und Teilnehmern.
Professor Abele in der Diskussion mit KonferenzteilnehmernDer Tag wurde durch einen Besuch der Prozesslernfabrik CiP am PTW abgerundet. In einer Führung durch das Produktionsumfeld wurde das Didaktikkonzept vorgestellt und die Teilnehmer konnten die Fabrik in Betrieb erleben.
Besucher in der Prozesslernfabrik CiPDas Team der Prozesslernfabrik freut sich, dass die Veranstaltung bei den Teilnehmern auf so positive Resonanz gestoßen ist.
Die zweite Lernfabrikkonferenz findet am 10. Mai 2012 an der Technischen Universität Wien statt.
04. April 2011
9. Management-Workshop in der Prozesslernfabrik CiP
Implementierung von Lean Production
Bereits zum neunten Mal diskutierten Führungskräfte gemeinsam mit Experten von McKinsey&Company und dem PTW Themen rund um Lean Management. Der 18. März 2011 stand dabei ganz im Zeichen der Einführung einer schlanken Produktion im Unternehmen. Die Vorstände, Geschäftsführer und Produktionsleiter der Partnerunternehmen des CiP konnten dabei zum einen verschiedene Implementierungsstrategien kennenlernen. Zum anderen wurden auch die Ansätze und Ideen aus den jeweiligen Unternehmen intensiv diskutiert. In einer Übung wurde gemeinsam ein möglicher Ansatz für das Beispielunternehmen CiP erarbeitet.

Neben grundsätzlichen Strategien wurden die Themen „Qualifizierung von Mitarbeitern für Lean“ und „Umgang mit Widerständen“ von den 13 Teilnehmern vertieft. Hierbei zeigte sich, dass einzelne Unternehmen bereits eigene „Lernfabriken“ aufbauen, um das Wissen, das ihre Mitarbeiter im CiP erwerben, möglichst optimal in das eigene Unternehmen zu transferieren.
Leading to see – das Rollenbild der Führungskraft in der Lean Production
Da aber für eine erfolgreiche Implementierung allein die Qualifizierung der Mitarbeiter nicht ausreicht, wird im nächsten Management-Workshop das Thema „Leading to see – Führung in der schlanken Produktion“ behandelt. In Untersuchungen zu Erfolgsfaktoren der schlanken Produktion hat sich gezeigt, dass gerade die Führungskräfte als Treiber der Problemlösungsprozesse entscheidend sind. Erst wenn Führungskräfte ein Verständnis für Verschwendung sowie die Werkzeuge für deren Beseitigung haben, kann das Instrumentarium der schlanken Produktion seine Wirkung voll entfalten. Wir freuen uns darauf dieses Thema gemeinsam mit unseren Partnern am 5. August 2011 zu diskutieren.
Implementierung von Lean Production
Bereits zum neunten Mal diskutierten Führungskräfte gemeinsam mit Experten von McKinsey&Company und dem PTW Themen rund um Lean Management. Der 18. März 2011 stand dabei ganz im Zeichen der Einführung einer schlanken Produktion im Unternehmen. Die Vorstände, Geschäftsführer und Produktionsleiter der Partnerunternehmen des CiP konnten dabei zum einen verschiedene Implementierungsstrategien kennenlernen. Zum anderen wurden auch die Ansätze und Ideen aus den jeweiligen Unternehmen intensiv diskutiert. In einer Übung wurde gemeinsam ein möglicher Ansatz für das Beispielunternehmen CiP erarbeitet.

Neben grundsätzlichen Strategien wurden die Themen „Qualifizierung von Mitarbeitern für Lean“ und „Umgang mit Widerständen“ von den 13 Teilnehmern vertieft. Hierbei zeigte sich, dass einzelne Unternehmen bereits eigene „Lernfabriken“ aufbauen, um das Wissen, das ihre Mitarbeiter im CiP erwerben, möglichst optimal in das eigene Unternehmen zu transferieren.
Leading to see – das Rollenbild der Führungskraft in der Lean Production
Da aber für eine erfolgreiche Implementierung allein die Qualifizierung der Mitarbeiter nicht ausreicht, wird im nächsten Management-Workshop das Thema „Leading to see – Führung in der schlanken Produktion“ behandelt. In Untersuchungen zu Erfolgsfaktoren der schlanken Produktion hat sich gezeigt, dass gerade die Führungskräfte als Treiber der Problemlösungsprozesse entscheidend sind. Erst wenn Führungskräfte ein Verständnis für Verschwendung sowie die Werkzeuge für deren Beseitigung haben, kann das Instrumentarium der schlanken Produktion seine Wirkung voll entfalten. Wir freuen uns darauf dieses Thema gemeinsam mit unseren Partnern am 5. August 2011 zu diskutieren.
21. März 2011
Erfolgreicher Start des Trainingscurriculums in 2011
Hohe Bestände an den Prozessen, viele Laufwege, große Schwankungen in den Prozesszeiten und lange Wartezeiten – diese und weitere Verbesserungspotentiale wurden von den Schulungsteilnehmern in der Prozesslernfabrik im ersten Workshop „Grundlagen und Diagnose“ festgestellt. Mit ersten Maßnahmen wie

Im Anschluss wurde im Workshop „Wertstromgestaltung“ am 03. Februar 2011 von den Schulungsteilnehmern ein Soll-Wertstrom entwickelt, der eine signifikante Verkürzung der Durchlaufzeit ermöglicht. Am zweiten Tag wurde die Montage in eine kontinuierliche Fließfertigung überführt und so für einen rhythmischen Output gesorgt.

Da in einer kontinuierlichen Fließfertigung Störungen unmittelbar Auswirkungen auf die Ausbringung haben, wurden im Workshop „Qualitätstechniken“ am 17.-18. Februar 2011 Problemlösungswerkzeuge implementiert und ein Eskalationsprozess für auftretende Probleme definiert.

Am 3.-4. März 2011 wurden schließlich im Workshop „Just-inTime“ Supermärkte ausgelegt und Logistikprozesse entwickelt, die eine rhythmische Versorgung der Prozesse mit kleinen Mengen ermöglichen.

Der nächste Workshop am 07.-08. April widmet sich dem Thema „Produktionssteuerung“. Da die Anbindung der Vorfertigung bisher ausschließlich auf Basis der bisher vorhandenen großen Lose erfolgte, ist noch keine signifikante Bestandsreduzierung möglich gewesen. Daher werden in diesem Workshop bestehende Losgrößen hinterfragt und gleichzeitig die Losgrößenplanung für alle Mitarbeiter in der Produktion visualisiert.
Wir freuen uns darauf Sie als Partner der Prozesslernfabrik bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
Hohe Bestände an den Prozessen, viele Laufwege, große Schwankungen in den Prozesszeiten und lange Wartezeiten – diese und weitere Verbesserungspotentiale wurden von den Schulungsteilnehmern in der Prozesslernfabrik im ersten Workshop „Grundlagen und Diagnose“ festgestellt. Mit ersten Maßnahmen wie
- 5S am Arbeitsplatz
- Standardisierung und Visualisierung von Arbeitsabläufen
- regelmäßigen Audits

Im Anschluss wurde im Workshop „Wertstromgestaltung“ am 03. Februar 2011 von den Schulungsteilnehmern ein Soll-Wertstrom entwickelt, der eine signifikante Verkürzung der Durchlaufzeit ermöglicht. Am zweiten Tag wurde die Montage in eine kontinuierliche Fließfertigung überführt und so für einen rhythmischen Output gesorgt.

Da in einer kontinuierlichen Fließfertigung Störungen unmittelbar Auswirkungen auf die Ausbringung haben, wurden im Workshop „Qualitätstechniken“ am 17.-18. Februar 2011 Problemlösungswerkzeuge implementiert und ein Eskalationsprozess für auftretende Probleme definiert.

Am 3.-4. März 2011 wurden schließlich im Workshop „Just-inTime“ Supermärkte ausgelegt und Logistikprozesse entwickelt, die eine rhythmische Versorgung der Prozesse mit kleinen Mengen ermöglichen.

Der nächste Workshop am 07.-08. April widmet sich dem Thema „Produktionssteuerung“. Da die Anbindung der Vorfertigung bisher ausschließlich auf Basis der bisher vorhandenen großen Lose erfolgte, ist noch keine signifikante Bestandsreduzierung möglich gewesen. Daher werden in diesem Workshop bestehende Losgrößen hinterfragt und gleichzeitig die Losgrößenplanung für alle Mitarbeiter in der Produktion visualisiert.
Wir freuen uns darauf Sie als Partner der Prozesslernfabrik bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
05. Januar 2011
Lean Machining: Neue Lernzelle und Trainingsmodule in der Prozesslernfabrik CiP
Qualifizierung zur Optimierung von Zerspanprozessen
Zahlreiche Unternehmen haben sich in den letzten Jahren umfassend mit der Implementierung der Lean-Ansätze in der Montage befasst. Im Bereich der Zerspanung ist dagegen die Einführung der Lean-Methoden noch weitaus geringer vorangeschritten. Gründe hierfür liegen in der meist deutlich komplexeren Maschinentechnik, die umfangreiches Wissen über die Zusammenhänge von Fertigungstechnologie, Maschinentechnik, Werkzeugtechnik sowie Messtechnik erfordert.

An diesem Punkt setzten die Forschungsarbeiten der Prozesslernfabrik CiP des produktionstechnischen Instituts PTW an, die in einem Demonstrator auf der Messe AMB im Herbst 2010 vorgestellt wurden. Die technische und organisatorische Optimierung von Prozessen in der Zerspanung greift bekannte Ansätze der Lean Production auf und verknüpft diese mit dem aktuellen Stand der Forschung in Bezug auf die Maschinenkonzeption. In Zusammenarbeit mit den Entwicklungspartnern aus der Industrie soll dieser Ansatz intensiv vorangetrieben werden. Begleitend hierzu werden zielgruppenspezifische Trainingsmodule zur Vermittlung der Prinzipien und Methoden der schlanken Produktion, zugeschnitten auf moderne Zerspanprozesse, entwickelt.

Die neu gestaltete Lernzelle Lean Machining umfasst drei Werkzeugmaschinen und eine Roboterbeladestation zum automatisierten Verketten der Werkzeugmaschinen. Wie das Produktionsumfeld ermöglicht auch die Lernzelle eine Transformation in verschiedene Zustände: Zustand 1 bildet die Ausgangssituation einer klassischen Werkstattproduktion ab. Zustand 2 beschreibt eine Sequenzfertigung („Chaku Chaku“) mit hohem Anteil an manuellen Tätigkeiten. Zustand 3 beschreibt einen weiteren Best-Practice Fall mit einer Automatisierungslösung. Somit kann durch die Zustände 2 und 3 auch das Spannungsfeld von Kapital- und Mitarbeiterproduktivität für verschiedene Stückzahlen und Losgrößen abgebildet werden.

Im Rahmen des Best-Practice-Days der Staufen AG findet am 8. Juni 2011 ein Vertiefungsworkshop zum Thema „Sequenzfertigung in Chaku Chaku Linien“ in der Prozesslernfabrik CiP statt. Die Anmeldung erfolgt über die Staufen AG.
Qualifizierung zur Optimierung von Zerspanprozessen
Zahlreiche Unternehmen haben sich in den letzten Jahren umfassend mit der Implementierung der Lean-Ansätze in der Montage befasst. Im Bereich der Zerspanung ist dagegen die Einführung der Lean-Methoden noch weitaus geringer vorangeschritten. Gründe hierfür liegen in der meist deutlich komplexeren Maschinentechnik, die umfangreiches Wissen über die Zusammenhänge von Fertigungstechnologie, Maschinentechnik, Werkzeugtechnik sowie Messtechnik erfordert.

An diesem Punkt setzten die Forschungsarbeiten der Prozesslernfabrik CiP des produktionstechnischen Instituts PTW an, die in einem Demonstrator auf der Messe AMB im Herbst 2010 vorgestellt wurden. Die technische und organisatorische Optimierung von Prozessen in der Zerspanung greift bekannte Ansätze der Lean Production auf und verknüpft diese mit dem aktuellen Stand der Forschung in Bezug auf die Maschinenkonzeption. In Zusammenarbeit mit den Entwicklungspartnern aus der Industrie soll dieser Ansatz intensiv vorangetrieben werden. Begleitend hierzu werden zielgruppenspezifische Trainingsmodule zur Vermittlung der Prinzipien und Methoden der schlanken Produktion, zugeschnitten auf moderne Zerspanprozesse, entwickelt.

Die neu gestaltete Lernzelle Lean Machining umfasst drei Werkzeugmaschinen und eine Roboterbeladestation zum automatisierten Verketten der Werkzeugmaschinen. Wie das Produktionsumfeld ermöglicht auch die Lernzelle eine Transformation in verschiedene Zustände: Zustand 1 bildet die Ausgangssituation einer klassischen Werkstattproduktion ab. Zustand 2 beschreibt eine Sequenzfertigung („Chaku Chaku“) mit hohem Anteil an manuellen Tätigkeiten. Zustand 3 beschreibt einen weiteren Best-Practice Fall mit einer Automatisierungslösung. Somit kann durch die Zustände 2 und 3 auch das Spannungsfeld von Kapital- und Mitarbeiterproduktivität für verschiedene Stückzahlen und Losgrößen abgebildet werden.

Im Rahmen des Best-Practice-Days der Staufen AG findet am 8. Juni 2011 ein Vertiefungsworkshop zum Thema „Sequenzfertigung in Chaku Chaku Linien“ in der Prozesslernfabrik CiP statt. Die Anmeldung erfolgt über die Staufen AG.
19. November 2010
Ausbau des Workshopangebots in 2011
Um den Bedarf unserer Kooperationspartner noch besser erfüllen zu können, werden ab 2011 zwei weitere Workshops angeboten
Der eintägige Workshop Technologieoptimierung richtet sich an Mitarbeiter und Verantwortliche aus der Teilefertigung. Es werden Verschwendungen in Zerspanungsprozessen aufgezeigt und Methoden zu deren Beseitigung vermittelt. Die Optimierung von Werkzeug, Maschinen und Aufspannung wird praktisch am Beispiel einer Werkzeugmaschine in der Prozesslernfabrik CiP durchgeführt.
Viele Unternehmen setzen bei der Umsetzung von Lean-Methoden auf das Multiplikatoren-Prinzip. Dabei werden ausgewählte Mitarbeiter extern geschult und sollen sie dann im Unternehmen verbreiten und umsetzen. Dabei hat sich gezeigt, dass Fähigkeiten zum Aufbau von Schulungen, zur Aktivierung von Teilnehmern sowie zur Moderation von Diskussionen oftmals nicht ausreichend vorhanden sind. Daher bietet das CiP ab 2011 den Workshop „Methoden- und Vermittlungskompetenz für Lean Trainer“ an. Die Teilnehmer lernen, wie sie Workshops vorbereiten, durchführen und insbesondere eine auf den KVP ausgerichtete Diskussion moderieren.
Neue Workshopstruktur
Das Curriculum des CiP war bisher auf die Vermittlung aller wichtigen Grundlagen der Lean Production ausgerichtet. Dabei wurden bereits verschiedene Spezialthemen wie Kanban-Berechnung, Instandhaltungsstrategien oder Statistische Prozessregelung behandelt.
In 2011 werden diese Themen weiter vertieft und es ergibt sich eine neue Struktur des Curriculums, die der folgenden Abbildung entnommen werden kann.
Im Abschnitt Lean Basics werden die Grundlagen der schlanken Produktionsmethoden vermittelt.
In der zweiten Phase des Curriculums können die Unternehmen dann entscheiden, in welchem Bereich ihre Mitarbeiter vertieftes Wissen erlangen sollen.
Unterschieden wird dabei zwischen Materialflussgestaltung, Maschinenprozessen und Qualitätsthemen. Wie bisher, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, alle Schulungen zu besuchen. Jedoch können auch fachspezifische Ausbildungsphasen absolviert werden.
Die dritte Phase dient der Entwicklung der Lean-Kultur in den Unternehmen. Neben der Ausweitung der Lean-Ansätze auf den indirekten Bereich werden hier Führungssystem und Vermittlungskompetenzen für den KVP vermittelt.
Durch die neue Struktur sind Unternehmen in der Lage, die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter noch genauer auf den tatsächlichen Bedarf auszurichten. Die Umsetzung von Lean Production im Unternehmen kann so optimal vorbereitet und unterstützt werden.
Um den Bedarf unserer Kooperationspartner noch besser erfüllen zu können, werden ab 2011 zwei weitere Workshops angeboten
Der eintägige Workshop Technologieoptimierung richtet sich an Mitarbeiter und Verantwortliche aus der Teilefertigung. Es werden Verschwendungen in Zerspanungsprozessen aufgezeigt und Methoden zu deren Beseitigung vermittelt. Die Optimierung von Werkzeug, Maschinen und Aufspannung wird praktisch am Beispiel einer Werkzeugmaschine in der Prozesslernfabrik CiP durchgeführt.
Viele Unternehmen setzen bei der Umsetzung von Lean-Methoden auf das Multiplikatoren-Prinzip. Dabei werden ausgewählte Mitarbeiter extern geschult und sollen sie dann im Unternehmen verbreiten und umsetzen. Dabei hat sich gezeigt, dass Fähigkeiten zum Aufbau von Schulungen, zur Aktivierung von Teilnehmern sowie zur Moderation von Diskussionen oftmals nicht ausreichend vorhanden sind. Daher bietet das CiP ab 2011 den Workshop „Methoden- und Vermittlungskompetenz für Lean Trainer“ an. Die Teilnehmer lernen, wie sie Workshops vorbereiten, durchführen und insbesondere eine auf den KVP ausgerichtete Diskussion moderieren.
Neue Workshopstruktur
Das Curriculum des CiP war bisher auf die Vermittlung aller wichtigen Grundlagen der Lean Production ausgerichtet. Dabei wurden bereits verschiedene Spezialthemen wie Kanban-Berechnung, Instandhaltungsstrategien oder Statistische Prozessregelung behandelt.
In 2011 werden diese Themen weiter vertieft und es ergibt sich eine neue Struktur des Curriculums, die der folgenden Abbildung entnommen werden kann.
Im Abschnitt Lean Basics werden die Grundlagen der schlanken Produktionsmethoden vermittelt.
In der zweiten Phase des Curriculums können die Unternehmen dann entscheiden, in welchem Bereich ihre Mitarbeiter vertieftes Wissen erlangen sollen.
Unterschieden wird dabei zwischen Materialflussgestaltung, Maschinenprozessen und Qualitätsthemen. Wie bisher, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, alle Schulungen zu besuchen. Jedoch können auch fachspezifische Ausbildungsphasen absolviert werden.
Die dritte Phase dient der Entwicklung der Lean-Kultur in den Unternehmen. Neben der Ausweitung der Lean-Ansätze auf den indirekten Bereich werden hier Führungssystem und Vermittlungskompetenzen für den KVP vermittelt.
Durch die neue Struktur sind Unternehmen in der Lage, die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter noch genauer auf den tatsächlichen Bedarf auszurichten. Die Umsetzung von Lean Production im Unternehmen kann so optimal vorbereitet und unterstützt werden.
21. Oktober 2010
Schritt für Schritt zu produktiven Maschinen und Anlagen
Neues Weiterbildungsangebot „Anlagenmanager für Produktionsverantwortliche in KMU“ startet am 1. Februar 2011
Zentraler Bestandteil für die Implementierung eines schlanken Produktionssystems ist der Aufbau von Mitarbeiterfähigkeiten. Insbesondere die Produktionsverantwortlichen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein, da Sie gefordert sind, im Unternehmen ein breites Fach- und Methodenwissen aufzubauen.
Zur Förderung des hessischen Mittelstandes wendet sich deshalb das Institut PTW mit diesem neuen Weiterbildungsangebot ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern.
Das bewährte Konzept orientiert sich dabei an der aktuellen Ausbildung zum "Fließfertigungsmanager": In 6 jeweils halbtägigen Workshops lernen Sie Schritt für Schritt den Weg zu produktiven Maschinen und Anlagen. Die Inhalte der einzelnen Module können Sie dem Info-Flyer entnehmen.

Zur Förderung des Gedankenaustauschs zwischen den teilnehmenden Unternehmen steht die Ausbildung zum „Anlagenmanager“ ausschließlich mittelständischen Unternehmen aus Hessen zur Verfügung. Somit bleibt neben der theoretischen Vermittlung und praktischen Anwendung auch Zeit, die Lerninhalte mit den weiteren Teilnehmern unternehmensübergreifend zu diskutieren.
Die Ausbildung beginnt mit dem ersten Workshop am 1. Februar 2011 von 14 bis 18 Uhr in der Prozesslernfabrik CiP und wird anschließend am jeweils ersten Dienstag des Monats fortgesetzt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie zum Abschluss ein Zertifikat.
Weitere Informationen finden Sie auf unserem Info-Flyer. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Anmeldung erfolgt bis zum 21. Januar 2011 im CiP-Sekretariat bei Frau Annette Heb unter der Telefon-Nr. (06151) 16-6421.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Weiterbildungsangebot bei fristgerechter Anmeldung durch den „Qualifizierungsscheck“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) zu 50% gefördert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qualifizierungsscheck.de oder bei der Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Frau Monika Krutsch.
Neues Weiterbildungsangebot „Anlagenmanager für Produktionsverantwortliche in KMU“ startet am 1. Februar 2011
Zentraler Bestandteil für die Implementierung eines schlanken Produktionssystems ist der Aufbau von Mitarbeiterfähigkeiten. Insbesondere die Produktionsverantwortlichen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein, da Sie gefordert sind, im Unternehmen ein breites Fach- und Methodenwissen aufzubauen.
Zur Förderung des hessischen Mittelstandes wendet sich deshalb das Institut PTW mit diesem neuen Weiterbildungsangebot ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern.
Das bewährte Konzept orientiert sich dabei an der aktuellen Ausbildung zum "Fließfertigungsmanager": In 6 jeweils halbtägigen Workshops lernen Sie Schritt für Schritt den Weg zu produktiven Maschinen und Anlagen. Die Inhalte der einzelnen Module können Sie dem Info-Flyer entnehmen.

Zur Förderung des Gedankenaustauschs zwischen den teilnehmenden Unternehmen steht die Ausbildung zum „Anlagenmanager“ ausschließlich mittelständischen Unternehmen aus Hessen zur Verfügung. Somit bleibt neben der theoretischen Vermittlung und praktischen Anwendung auch Zeit, die Lerninhalte mit den weiteren Teilnehmern unternehmensübergreifend zu diskutieren.
Die Ausbildung beginnt mit dem ersten Workshop am 1. Februar 2011 von 14 bis 18 Uhr in der Prozesslernfabrik CiP und wird anschließend am jeweils ersten Dienstag des Monats fortgesetzt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie zum Abschluss ein Zertifikat.
Weitere Informationen finden Sie auf unserem Info-Flyer. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Anmeldung erfolgt bis zum 21. Januar 2011 im CiP-Sekretariat bei Frau Annette Heb unter der Telefon-Nr. (06151) 16-6421.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Weiterbildungsangebot bei fristgerechter Anmeldung durch den „Qualifizierungsscheck“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) zu 50% gefördert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qualifizierungsscheck.de oder bei der Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Frau Monika Krutsch.
15. Oktober 2010
Forschung im CiP: IT-System für eine schlanke Produktion
Im Rahmen der Innovationsförderung des Landes Hessen arbeitet das Team der Wissenschaftler in einem Konsortialprojekt an einem IT-System für die schlanke Produktion. Das Projekt wurde im Rahmen des Partnertreffens der Hessen Agentur am 20. Septermber der Öffentlichkeit vorgestellt.
Konsortialführer des Projektes ist die nordhessische form & function GmbH. Gemeinschaftlich wird ein neuartiges Informationssystem, das die kontinuierliche Verbesserung von Produktionsprozessen fördern soll, entwickelt. Produktionsdaten werden damit bedarfsgerecht erfasst, ausgewertet und visualisiert. Die Software richtet sich an kleine und mittelgroße Unternehmen, die nicht über IT-Experten verfügen. „Wir erwarten ein großes Marktpotenzial für unsere Software. Denn wegen des wachsenden Wettbewerbsdrucks setzen sich die Methoden der schlanken Produktion auch zunehmend in kleinen und mittelständischen Unternehmen durch. An geeigneter IT-Unterstützung für eine schlanke Produktion mangelt es bisher für diese Zielgruppe“, so Johannes Brinkmann, Geschäftsführer der form & function GmbH. Zu den beteiligten Projektpartnern gehört die Brinkmann Group als produktionsnaher Softwareentwickler, die drei Softwareanwender Busalt & Co Blechwarenfabrik, CEKA Büromöbelwerke und die ELB Schliff Werkzeugmaschinen GmbH sowie das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der Technischen Universität Darmstadt.

Im Rahmen eines Rundgang während des Partnertreffens informierte sich die Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und der Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch über das technologieorientierte Pilotprojekt.
Im Rahmen der Innovationsförderung des Landes Hessen arbeitet das Team der Wissenschaftler in einem Konsortialprojekt an einem IT-System für die schlanke Produktion. Das Projekt wurde im Rahmen des Partnertreffens der Hessen Agentur am 20. Septermber der Öffentlichkeit vorgestellt.
Konsortialführer des Projektes ist die nordhessische form & function GmbH. Gemeinschaftlich wird ein neuartiges Informationssystem, das die kontinuierliche Verbesserung von Produktionsprozessen fördern soll, entwickelt. Produktionsdaten werden damit bedarfsgerecht erfasst, ausgewertet und visualisiert. Die Software richtet sich an kleine und mittelgroße Unternehmen, die nicht über IT-Experten verfügen. „Wir erwarten ein großes Marktpotenzial für unsere Software. Denn wegen des wachsenden Wettbewerbsdrucks setzen sich die Methoden der schlanken Produktion auch zunehmend in kleinen und mittelständischen Unternehmen durch. An geeigneter IT-Unterstützung für eine schlanke Produktion mangelt es bisher für diese Zielgruppe“, so Johannes Brinkmann, Geschäftsführer der form & function GmbH. Zu den beteiligten Projektpartnern gehört die Brinkmann Group als produktionsnaher Softwareentwickler, die drei Softwareanwender Busalt & Co Blechwarenfabrik, CEKA Büromöbelwerke und die ELB Schliff Werkzeugmaschinen GmbH sowie das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der Technischen Universität Darmstadt.

Im Rahmen eines Rundgang während des Partnertreffens informierte sich die Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und der Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch über das technologieorientierte Pilotprojekt.
25. Juni 2010
Stärkung der produktionstechnischen Forschung in der Prozesslernfabrik CiP
Wie das Hessisches Wissenschaftsministerium an diesem Freitag bekannt gab, wird im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms „LOEWE“ (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz)“ auch das Projekt "DynamoPLV" unter Beteiligung der Instituts PTW und der Prozesslernfabrik CiP gefördert.
Der neuen LOEWE-Schwerpunkte der TU Darmstadt "Dynamo PLV – Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" erarbeitet Optimierungsansätze für Produktionsunternehmen in weltweit verteilten Wertschöpfungssysteme. Mit der nahtlose Betrachtung der Teildisziplinen Produktionsysteme, Logistik und Verkehr soll eine Entscheidungsbasis für ein integriertes Gesamtoptimum geschaffen werden. In dem Teilprojekt des PTW wird produzierenden Unternehmen Methoden und Instrumente für die flexible Gestaltung von Produktionssystemen und innerbetrieblicher Logistik bereitgestellt.
Beteiligte Partner sind weitere Fachgebiete der TU Darmstadt, die European Business School ebs, die Universität Frankfurt, die Universität Kassel und die Fachhochschule Frankfurt. Sprecher des Projekts ist Prof. Dr. Hans-Christian Pfohl vom Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik der TU Darmstadt. Das Projekt wird mit 4 Millionen Euro gefördert.
Wie das Hessisches Wissenschaftsministerium an diesem Freitag bekannt gab, wird im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms „LOEWE“ (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz)“ auch das Projekt "DynamoPLV" unter Beteiligung der Instituts PTW und der Prozesslernfabrik CiP gefördert.
Der neuen LOEWE-Schwerpunkte der TU Darmstadt "Dynamo PLV – Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" erarbeitet Optimierungsansätze für Produktionsunternehmen in weltweit verteilten Wertschöpfungssysteme. Mit der nahtlose Betrachtung der Teildisziplinen Produktionsysteme, Logistik und Verkehr soll eine Entscheidungsbasis für ein integriertes Gesamtoptimum geschaffen werden. In dem Teilprojekt des PTW wird produzierenden Unternehmen Methoden und Instrumente für die flexible Gestaltung von Produktionssystemen und innerbetrieblicher Logistik bereitgestellt.
Beteiligte Partner sind weitere Fachgebiete der TU Darmstadt, die European Business School ebs, die Universität Frankfurt, die Universität Kassel und die Fachhochschule Frankfurt. Sprecher des Projekts ist Prof. Dr. Hans-Christian Pfohl vom Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik der TU Darmstadt. Das Projekt wird mit 4 Millionen Euro gefördert.
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